Schluss mit lustig – ist am Aschermittwoch alles vorbei – oder fängt was Neues an?

Wer folgt schon dem Spaßkalender der Jecken und Karnevalgesellschaften? Können denn die bunten Jecken von einem Tag auf den anderen so schnell umschalten? In diesem Jahr ist uns der Aschermittwoch ja versüßt worden durch  den Valentinstag, dem Tag der Liebenden.

Aber früher oder später holt uns der Alltag doch wieder ein. Das Leben ist, wie es ist… wäre auch mal ein Motto für einen Karnevalumzug in Mainz oder Köln, nur würde man dort wohl sagen: det leve es wie det es!

Ja, und das Leben ist nicht immer so, wie man es gern hätte, es ist kein Wunschkonzert, das hat sich rumgesprochen. Und doch will jeder Mensch seinem Leben so viel Freude und Glück abgewinnen, wie es geht. Diese Einsicht stimmt sicher auch, der Sinn des Lebens wird an der Freude und am Glück gemessen.

In einem alten Kirchenlied heißt es: In dir ist Freude in allem Leide… da wird nichts verdrängt, nichts beschönigt und auch nicht schön geredet oder schön gesungen. Das Leben ist wie es ist…  kann man da was ändern? Mancher hängt es sich an die Wand: Mach es wie die Sonnenuhr – zähl die Sonnenstunden nur… Und was ist mit den Regenstunden, den Einsamkeiten und dem Traurigsein? Nur wer sich von Herzen freuen kann – dem braucht vor dem Traurig sein nicht bange sein.

Es ist wie bei einer Waage, sie muss im Ausgleich sein, sonst stürzt man vom Himmelhochjauchzen ins zu Tode betrübt sein. In der Passionszeit, der Zeit vor Ostern kann man das lernen, das Leben ins Gleichmaß bringen.

(Foto zudersdörfer.de text fm friedhelm müller)

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