Wer fürsorglich lebt, bringt die Welt zum Leuchten.

Die Teamchefin der amerikanischen Fußballnationalmannschaft, Megan Rapinoe,

wurde nach dem Gewinn der Frauenfußballweltmeisterschaft mit ihrer Nationalmannschaft in New York gefeiert (Spiegel-online 16.7.2019). Dies nutzte sie für eine eindrückliche Botschaft.

Sie ist Fußballerin, 34 Jahre alt und hat mit der amerikanischen Nationalmannschaft schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Zuletzt Anfang Juli in Frankreich die Weltmeisterschaft im Frauenfußball. Megan Rapinoe ist die Teamchefin der Mannschaft. Vor ein paar Tagen wurden sie alle in den Straßen New Yorks mit einer Art Parade für ihren Sieg gefeiert. Mit Sekt und Konfetti.

Mrs. Rapinoe kann aber mehr als nur gut spielen und feiern. Am Schluss der Parade hält sie eine kleine Rede. Darin sagt sie: „Wir müssen besser werden. Wir müssen mehr lieben, weniger hassen. Wir müssen mehr zuhören und weniger reden.“ Dann beendet sie ihre Rede mit den Worten: „Wir müssen wissen, dass es die Verantwortung eines jeden ist und dass es auch unsere Verantwortung ist, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

Von wegen: nur Fußballspielen. Hier spricht eine kluge und nachdenkliche Frau, die die Gunst eines wichtigen Augenblicks nutzt. Zehntausende Fans schauen auf sie, viele Kameras und Mikrofone sind aufgebaut und eingeschaltet. Das kommt ihr zu Hilfe.

Sie lässt nicht nur viele Korken knallen; Mrs. Rapinoe hat auch eine Botschaft für uns, eine kluge und wertvolle Botschaft. Sie bittet uns um mehr Liebe und um mehr Zuhören.

Wer zuhört, lernt mehr. Wer immer nur selber redet, will nichts lernen und tut so, als er wüsste alles. Das ist meistens ein Irrtum. Nur wer zuhört, kann auch dazulernen. Es gibt schwierige Fragen im Leben, die wir nicht mit Reden beantworten können. Jedenfalls nicht sofort. Mit Zuhören aber schon eher. Ich höre dann, was andere denken; ich höre ihre andere Sicht auf mein Leben, auf meine Fragen und die Welt. Das habe ich nötig. Alleine weiß ich meistens zu wenig. Alleine kann ich oft nicht entscheiden, was hilfreich ist und was nicht.

Was andere mir dann sagen, hilft mir. Was Gott sagt, hilft ebenso. Nicht immer sofort, aber bald. Ich darf ja zögern, zweifeln und nachdenken. Und ich darf von Gott jeden Tag wieder hören, dass Missachtung mich nie weiterbringt. Zuwendung schon eher. Da treffen sich die Worte der Fußballerin Rapinoe über die Liebe mit Worten des Propheten Jesaja (58,7b-8a): „Entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut – dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte.“

(Foto AP Images / Joshua Weisberg bei https://www.thenation.com/article/this-is-what-solidarity-looks-like-why-soccer-star-megan-rapinoe-stands-with-colin-kaepernick/ Text F. Müller nach @buhv.de) )

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