Gottes Vorsatz fürs neue Jahr

Es gibt sie noch: Vorsätze fürs neue Jahr, oft „gute“ Vorsätze genannt. Eine Zeitung listet auf, das sich vor allem Arbeitnehmer für dieses Jahr vornehmen: ein Drittel (34 %) sagt, dass sie am Feierabend wirklich Feierabend haben wollen. Keine Telefonate mehr für den Beruf, keine Mails, an Wochenenden keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Ebenso viele (33 %) haben sich vorgenommen, die Arbeit „lockerer zu sehen“. Etwas weniger (18 %) geben an, sich besser fortbilden oder um mehr Gehalt bitten zu wollen (15 %).

Ein Vor-Satz ist etwas, was man sich vor-sagt und vornimmt. Ob man es ausführt, ist eine andere Sache,  die man nach Wochen oder Monaten überprüfen kann – falls man sich dann noch daran erinnert, was man sich vorgenommen hatte. Einen Vor-satz kann man sich selbst geben;  man kann ihn sich aber auch geben lassen und annehmen. Zu den Vorsätzen, die man sich geben lässt, gehört die Jahreslosung der Kirche.
Sie ist wie ein Geländer für unbekannte Zeiten, die nun folgen. Der „Vor-Satz“ Gottes für das Jahr 2017 steht beim Propheten Hesekiel (36,26) im Ersten Testament unserer Bibel. Christen nennen es oft das Alte Testament. Es ist aber weder alt noch überholt, es ist frisch und lebenstauglich. Der Prophet sagt im Namen Gottes: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Das ist ein schöner Vor-Satz; ein Satz also, der vor allem steht, was ich bald wieder anpacke, neu anpacken muss oder verändern will.

Gott schenkt ein neues Herz und legt einen neuen Geist in uns. Damit sollte es sich leben lassen. Vor allem, wenn man beide Vorsätze miteinander verbindet. Den Vorsatz, den Gott gibt – und den oder die Vorsätze, die wir uns selber geben. Wer sich etwas vornimmt, braucht manchmal eine Art neues Herz und einen neuen Geist. Trotz aller Vorsätze bleiben wir ja zunächst einmal die alten. Man wird noch nicht neu, nur weil man Neues vorhat. Da hilft Gottes Vorsatz. Er ist ein Versprechen. Seinem neuen Geist kann ich trauen.

Ich muss nicht der alte bleiben. Mein Vorsatz nach einem menschlichen Leben bekommt seine Unterstützung. Wer mehr zu sich finden will, achtsamer werden und weniger Arbeitsmensch sein will, kann das mit Gottes Hilfe. Ich muss nicht allein den eigenen Kräften vertrauen. Gottes neuer Geist macht meine Fürsorge möglich – zu mir und anderen. Große Hilfe sind oft kleine Worte, Gebetsworte.

Bitte, Gott, kann ich mir, so oft ich will, leise vorsagen: Bitte, Gott, hilf mir mit deinem Geist. Und wenn ich wieder der alte werde, gib mir bitte ein Zeichen, dein Zeichen. Damit ich menschlich werden kann, zu mir komme, achtsam werde; mir und anderen zur Freude. Lege deinen Geist in mich, Gott, das bitte ich. Und Herz und Geist werden neu. Weiter ein frohes und gesegnetes Jahr 2017.

(foto us.fotolia.com text fm nach buhv.de)

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