Martin Luther

*10. November 1483, † 18. Februar 1546

2016, 2017 auf dem Weg zum Reformationsjubiläum

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug.

Während in früheren Jahrhunderten Reformationsjubiläen national und in konfessioneller Abgrenzung begangen wurden, soll das kommende Reformationsjubiläum von Offenheit, Freiheit und Ökumene geprägt sein.

2017 feiern wir nicht einfach nur 500 Jahre Reformation, sondern erinnern auch daran, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat.

So werden jene Impulse der Reformation in den Fokus gerückt, deren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit reichen. Denn das, was von Wittenberg im 16. Jahrhundert ausging, veränderte Deutschland, Europa und die Welt.

Das Reformationsjubiläum 2017 wird  daher – anders als alle Luther- und Reformationsjubiläen bisher – in globaler Gemeinschaft von Feuerland bis Finnland, von Südkorea bis Nordamerika gefeiert.

Internationale Projekte, wie Wanderausstellungen und Chorreisen, die Zusammenarbeit von Stiftungen und Auslandspfarrstellen, internationale Kongresse und Tourismus sowie vieles mehr zeugen von der weltweiten Dimension des Jubiläums.

luther-rose

Gottesdienste und Vorträge zum Reformationsjubiläums 2017 in Ansbach

Montag, 31. Oktober, 19 Uhr

Festgottesdienst des Dekanats zum Reformationstag 2016

Musik: Viva Voce, Kanzelrede: Synodalpräsidentin Dr. Annekathrin Preidel, Liturgie: Pfarrer Dr. Dieter Kuhn

Ort: St. Johanniskirche

Mittwoch, 2. November 2016, 19.30 Uhr

Die Entdeckung des Evangeliums – was es beim Reformationsjubiläum zu feiern gibt

Prof. Dr. Wolfgang Schoberth Friedrich-Alexander-Universität, Fachbereich Theologie, Erlangen

Das Reformationsjubiläum 2017 ist keine unkritische Jubelveranstaltung. Vielmehr wird mit Recht auch über Ambivalenzen und dunkle Seiten gesprochen – auch bei Martin Lu-ther. Dennoch sollte das nicht verdecken, was wirklich Anlass zum Feiern ist: für alle Christinnen und Christen. Das Zentrum der Reformation war die Entdeckung des Evan-geliums, und diese Entdeckung gilt es immer wieder neu zu machen.

Ort: Gemeindezentrum St. Gumbertus – Beringershof,
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5

Sonntag, 6. November, 10.30 Uhr

Kantatengottesdienst zum Reformationsfest

Musik: Ansbacher Kantorei, Kammerorchester und Solisten unter Leitung von Dekanats-kantor Carl Friedrich Meyer Predigt: OKR Regionalbischöfin Gisela Bornowsky

Ort: St. Gumbertuskirche

Dienstag, 8. November 2016, 19.30 Uhr 

Reformation und die Juden – ein schwieriges Erbe

Dr. Axel Töllner, Institut für christlich-jüdische Studien, Neuendettelsau

Ort: Gemeindezentrum St. Gumbertus – Beringershof,
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5

Dienstag, 15. November 2016, 19.30 Uhr

„Ich will dich ins Herze schließe“ – Die Mystik in den Liedern Paul Gerhardts

Pfarrer i.R. Prof. Dr. Rudolf Keller, Ansbach

Ort: Gemeindezentrum St. Gumbertus – Beringershof,
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5

Mittwoch, 30. November 2016, 18 Uhr

Orte der Reformation: Ansbach-Dinkelsbühl-Feuchtwangen-Rothenburg

Buchvorstellung von Prof. Dr. Andreas Gößner, Beyerberg

Ort: Gemeindezentrum St. Gumbertus – Beringershof,
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5